26.11.2020 - 18:29 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Landkreis Tirschenreuth: Weitere Krippengruppen in Quarantäne

Einmal in der Woche legt das Landratsamt Tirschenreuth die Coronazahlen auf Gemeindeebene vor. Demnach gab es in den vergangenen sieben Tagen in 25 von 26 Kommunen Covid-19-Fälle.

Bei der Bewertung der Zahlen gilt es folgendes zu beachten: Die Statistik berücksichtigt nur die beim Gesundheitsamt eingegangenen positiven Testergebnisse. Die Zahl Null bietet keine Sicherheit vor Ansteckung, weil das Virus auch durch Menschen von außerhalb in einen Ort getragen werden kann.
von Martin Maier Kontakt Profil

Das Landratsamt Tirschenreuth hat am Donnerstagnachmittag (Stand: 15 Uhr) 15 neue Corona-Infizierte gemeldet. Vier standen bereits unter Quarantäne. Damit wurden bisher seit dem Ausbruch der Pandemie 1793 Personen positiv auf Covid-19 getestet.

Außerdem gab es einen weiteren Todesfall zu beklagen. Dabei handelt es sich um eine 90-jährige Person mit Vorerkrankungen. Die Zahl der Corona-Toten steigt damit auf 147 an.

Die neu veröffentlichten Zahlen auf Gemeindeebene zeigen, dass sich die 94 Coronafälle der vergangenen sieben Tagen auf fast alle Kommunen im Landkreis verteilen. Nur in Ebnath gab es keinen positiven Test.

Aufgrund jeweils eines positiven Falls befinden sich die „Krippengruppe“ und die „Spatzengruppe“ der Kindertagesstätte Bad Neualbenreuth bis einschließlich Montag, 7. Dezember, unter Quarantäne. Ebenfalls musste wegen eines positiven Falls die Krippengruppe „Blaue Strolche“ des Kinderhauses Li-La-Löhle Kemnath bis einschließlich Freitag, 4. Dezember, in Quarantäne.

Außerdem hat das Landratsamt Wunsiedel bekanntgegeben, dass ein Lehrer an der Berufsschule Marktredwitz/Wunsiedel sich mit dem Coronavirus infiziert hat. 17 Schüler und vier weitere Lehrer wurden in Quarantäne geschickt.

Die 7-Tage-Inzidenz lag am Donnerstagnachmittag für den Landkreis Tirschenreuth laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 94,4 und nach Angaben des Landesamts für Gesundheit (LGL) bei 127,7. Beide Behörden aktualisieren ihre Statistiken zu unterschiedlichen Zeitpunkten – somit erklärt sich, warum die Zahlen teilweise voneinander abweichen. Bei etwaigen Beschränkungen wird sich laut bayerischem Gesundheitsministerium immer nach dem höheren Wert gerichtet.

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