12.05.2021 - 12:35 Uhr
Neuhaus/WindischeschenbachOberpfalz

Feuerwehrler dürfen wieder kriechen

Immer mehr Feuerwehren im Landkreis Tirschenreuth beginnen wieder mit den Übungen. Dies alles natürlich unter strengen Hygienemaßnamen. Eine spezielle landkreisweite Einrichtung darf jetzt auch wieder loslegen.

Das Team von der Waldsassener Feuerwehr beim erstmaligen Besuch der Atemschutzstrecke in Neuhaus nach der Corona-Pause gemeinsam mit dem Ausbilderteam und Kreisbrandrat Andreas Wührl (links).
von Florian MüllerProfil

Gemeint ist die Atemschutzstrecke in Neuhaus. Sie wird gemeinsam von den Landkreisen Neustadt/WN und Tirschenreuth sowie der Stadt Weiden betrieben. Alle Floriansjünger, die eine Atemschutzausbildung haben, müssen hier einmal im Jahr durch. "Es hat sich jetzt schon einiges angestaut", sagt Kreisbrandrat Andreas Wührl.

Denn durch die Lockdown-Maßnahmen musste der Übungsbetrieb überall eingestellt werden, auch in Neuhaus. Jetzt können Nebelmaschine, Endlos-Leiter und Laufband wieder betrieben werden. "Uns geht es darum, die Frauen und Männer auf verschiedene Situationen im Innenangriff vorzubereiten. Denn solche Einsätze sind nicht alltäglich und erfordern viel Erfahrung und Können, aber auch Übung", so die Ausbilder. Als eines der ersten Teams, die die Strecke wieder besuchen durften, waren vier Feuerwehrmänner aus Waldsassen mit an der Reihe.

Zuerst stand ein "Aufwärmprogramm" auf verschiedenen Fitness-Geräten an, dann ging es in die Käfig-Strecke. "Für uns war es wieder einmal schön, denn sonst kommt man leicht aus der Übung", sagt Gruppenführer Michael Lochner, der den Trupp aus Waldsassen anführte. Von nun an findet wieder geregelter Betrieb im Atemschutzzentrum Neuhaus statt, wenn auch von Hygienemaßnahmen begleitet.

 

 

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