25.07.2021 - 11:27 Uhr
GrafenwöhrOberpfalz

Kein Volksfest, aber viele neue DAGA-Mitglieder

Der deutsche DAGA-Präsident Helmuth Wächter (stehend) informierte die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung über die Wohlfahrtsaktion und hofft, dass 2022 wieder ein deutsch-amerikanisches Volksfest durchgeführt werden kann.
von Renate GradlProfil

Das Deutsch-Amerikanische Volksfest musste wegen "Corona" bereits zum zweiten Mal in Folge ausfallen. Finanziell bedeutet das für den Deutsch-Amerikanischen Gemeinsamen Ausschuss (DAGA) einen enormen Verlust. "Trotzdem gibt es Erfreuliches zu berichten: Durch unsere Werbeaktion haben wir 49 neue deutsche Mitglieder dazugewonnen. Auch auf amerikanischer Seite wurde die Zahl gesteigert", informierte der deutsche DAGA-Präsident Helmuth Wächter in der Jahreshauptversammlung. Die Mitgliederzahl beträgt aktuell 161.

Da das Volksfest ausfallen musste, hat der Vorstand einen Spendenaufruf an Kommunen, Landkreise, Firmen und diverse Persönlichkeiten mit 104 Briefe versandt. Das Geld ist für die Weihnachts- und Wohlfahrtsaktion. "Der Aufruf war ein voller Erfolg", freute sich Wächter. Das Finanzamt hat die Körperschaftssteuer und die Stadt die Gewerbesteuer-Vorauszahlungen rückerstattet, da es 2020 und 2021 kein Volksfest gab und gibt.

Insgesamt 600 Paketen umfasste dann die Wohlfahrtsaktion. Die Kartons stellte die Firma Mondi in Eschenbach kostenlos zur Verfügung, die Druckerei Hutzler aus Grafenwöhr lieferte die Einlegeblätter. Die Mitarbeiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums, Dienststelle Grafenwöhr unter Federführung von Karlheinz Wächter haben die Pakete verpackt und rechtzeitig an die Landkreise Neustadt/WN, Tirschenreuth, Amberg-Sulzbach, Stadt Weiden, Grafenwöhr, Pressath, Eschenbach, Kirchenthumbach, Freihung und Vilseck ausgeliefert.

"Auch heuer soll wieder ein Spendenaufruf gestartet werden. Ob eine Lichterbaumaktion auf dem Truppenübungsplatz stattfinden wird, hängt von der Entwicklung der Corona-Pandemie ab. Sollte es möglich sein, werden wir sofort reagieren", versprach der deutsche DAGA-Präsident. Dann müsse auch der Zugang für die deutschen Kinder besser geregelt sein. Die Besichtigung der Firma Quarzsand Strobl in Freihung ist eingeplant. Norbert Bücherl wird wegen einem Termin nachfragen.

Pressaths Bürgermeister Bernhard Stangl nannte DAGA einen einmaligen und beispielhaften Verein, der sich um bedürftige Familien kümmert. "Es ist eine tolle Truppe. Weiter so", sagte auch der Bürgermeister von Mantel Richard Kammerer.

 

 

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