05.08.2020 - 11:47 Uhr
EbnathOberpfalz

Einblicke in die Bio-Gärtnerei Becher in Ebnath

Die ÖDP schaute sich in der Bio-Gärtnerei Becher in Ebnath um. Von links: Gerald Schmid, Erhard Siller, Hermann Philipp, Betriebsinhaber Richard Becher, Wolfgang Kunz und Angela Frank.
von Externer BeitragProfil

Auf was wird in einer Bio-Gärtnerei besonders geachtet? Dafür interessierten sich Mitglieder der ÖDP (Ökologisch-Demokratischen Partei) Tirschenreuth und statteten der Bio-Gärtnerei Becher in Ebnath einen Besuch ab. Diese besteht aus dem „Blumenparadies“ und dem biologischen Gartenbau.

Betriebsinhaber Richard Becher erklärte laut Mitteilung, dass er den biologischen Gartenbau 1987 gegründet hat. „Im Gartenbau wurde von Anfang an darauf geachtet, dass alle Pflanzen, die aus dem eigenen Betrieb stammen, nach biologischen Richtlinien produziert werden.“ erläutert Becher. „Zugekaufte Jungpflanzen werden auf dieselbe Art weiterkultiviert, dürfen aber nicht als Bioware vermarktet werden.“ Deshalb ist Bioware besonders gekennzeichnet. Richard Becher führte die Gruppe durch die Gewächshäuser, wo es neben unzähligen Blumen auch unterschiedliche Heil-, Gewürz- und Duft-Kräuter zu bestaunen gab. Das Sortiment zähle zu einem der größten Nordbayerns. Viele Gewürzkräuter konnten auch probiert werden, beispielsweise das Salzkraut und der Zimmerknoblauch.

Die ÖDP-Mitglieder interessierten sich zudem für bienenfreundliche Pflanzen. „Damit die Pflanzen für Bienen und Wildbienen nützlich sind, sollte man vor allem auf einfache, ungefüllte Blüten achten“, wusste Becher. Zudem sei es wichtig, dass während der gesamten Vegetationsperiode Blüten zur Verfügung stehen.

In der Bio-Gärtnerei wird nur torfreduzierte Erde zum Kultivieren verwendet. Weitere Bestandteile der Erde, die vor Ort jeweils eigenhändig frisch gemischt wird, sind unter anderem auch Wurmhumus und Blähton. Ein vollständiger Verzicht auf Torf würde laut Becher eine große Umstellung für Gärtner und Verbraucher bedeuten, da torffreie Erde andere Eigenschaften habe.

Auch auf die Müllvermeidung werde in der Gärtnerei Wert gelegt. Am Ende hoben die ÖDP-Mitglieder den Einsatz Bechers für die nachhaltige Pflanzenproduktion hervor.

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